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Verstärkung für die NoD: Lerne unsere neue Projektleiterin kennen

«Aufregend, herausfordernd und die perfekte Chance, Dinge neu zu entdecken» – so beschreibt Victoria Engeler ihren Start als neue Projektleiterin der NoD. Seit August ist sie Teil unseres Teams und entdeckt Schritt für Schritt ihr vielseitiges Aufgabengebiet. Wir haben die Gelegenheit genutzt, sie näher kennenzulernen und gemeinsam mit ihrer Vorgängerin Tamara Schmutz einen Blick auf die letzten Jahre zu werfen. Das Gespräch mit den beiden gibt dir einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der NoD.

Dort, wo Victoria heute sitzt...

...sass früher Tamara

NoD in Marthalen 2024

Willkommen im Team: Victoria stellt sich vor

Um dem neuen Gesicht bei der NoD eine Bühne zu geben, haben wir Victoria ein paar Fragen gestellt. Wir wollten wissen: Wer ist die neue Person hinter NoD? Was motiviert sie? In diesem Interview stellt Victoria sich persönlich vor.

Wenn du dich in 5 Emojis vorstellen müsstest: Welche wären das und warum?

V:

🧁 - Ich esse nicht nur Kuchen und Muffins, sondern ich backe auch mega gern.

🌞 - Ich bin definitiv ein Sommermensch.

🤱 - Seit ich Mama bin, hat diese Rolle einen sehr grossen Teil meines Lebens eingenommen.

💅 - Wellness, Selfcare, Me-Time… egal, wie man es nennen will – ich liebe diese kleinen Momente.

📸 - Ich bin immer bereit, ein Foto zu schiessen.

Über was freust du dich?

V: Ganz einfach: Auf entspannte (Feier-)Abende.

Was frustriert dich?

V: Wenn ich mein Gesicht wasche und das Wasser an meinen Armen herunterläuft. 🙄

Was würdest du tun, wenn jeder Tag plötzlich 30 Stunden hätte?

V: Auf jeden Fall mehr schlafen. 🙈

Welches Emoji beschreibt deine Arbeitsweise am besten?

V: 👀 - Ich halte die Augen offen, bleibe konzentriert und versuche immer dazuzulernen.

Mit welchem Snack schaffst du es garantiert durch die stressige NoD-Saison?

V: Ich habe keinen Lieblingssnack. Wenn es etwas Süsses ist, dann her damit!

Wenn du eine Nacht in einer Kartonkiste übernachten müsstest, was würdest du sicher einpacken?

V: Decke, Wasserflasche, Uhr (weil ich es nicht mag, mitten in der Nacht ohne Zeitgefühl aufzuwachen).

Auf was freust du dich bezüglich deiner Arbeit bei NoD am meisten?

V: Ich habe Soziologie studiert und soziale Themen wie Armut sind mir nicht fremd. Mir ist es deshalb wichtig, einen Beitrag zu leisten. Leider hatte ich bisher noch nie die Chance, ein soziales Projekt zu begleiten. Umso mehr freue ich mich nun auf die neuen Herausforderungen und Begegnungen, die bei der NoD auf mich warten.

Vor was hast du am meisten Respekt?

V: Vor der Arbeit mit Jugendlichen… Ich hoffe, ich bin cool genug. 🤭

Welchen Bezug hast du zu Themen wie Armutsbekämpfung und soziale Ungerechtigkeit?

V: Ich bin immer mit dem Gedanken aufgewachsen, dass ich sehr privilegiert bin. Vielleicht liegt es daran, dass ich während meiner Auslandsbesuche (z.B. in Brasilien) auch Armut gesehen habe. Ich freue mich, mich bei ena für Armutsbekämpfung zu engagieren und vor allem bei der NoD Wissen zum Thema soziale Ungerechtigkeit weiterzugeben und hoffentlich auch Menschen zu motivieren, sich für eine bessere Welt einzusetzen.

Was wünschst du dir für unsere Welt?

V: Ich wünsche mir mehr gegenseitigen Respekt und Akzeptanz gegenüber dem Fremden, denn die Welt ist eben nicht nur schwarz-weiss.

Wo ist die ehemalige Projektleiterin Tamara Schmutz heute

Nun ist Victoria da, doch was ist eigentlich aus ihrer Vorgängerin geworden? Die gute Nachricht: Tamara hat mit ena, der Organisation hinter NoD, keineswegs abgeschlossen. Stattdessen hat sie intern gewechselt und begleitet das Projekt weiterhin aus nächster Nähe. Im Interview erzählt sie, wie sie ihre Zeit als Projektleiterin erlebt hat.

Wenn du an deine Zeit als Projektleiterin von NoD zurückdenkst, gibt es einen Moment, an den du dich sofort erinnerst?

T: Ich denke sehr gerne an die NoD letztes Jahr in Marthalen zurück. Das war im November und bitterkalt. Die Motivation der Leiter/-innen und Teilnehmer/-innen hat mich berührt, trotz unglaublicher Kälte schienen sie sich auf die Übernachtung zu freuen und machten gemeinsam das Beste aus ihrer Situation. Das fand ich total inspirierend, auch für meinen Alltag. Gemeinsam geht’s besser und zusammen lassen sich schwierige Umstände vielleicht auch besser aushalten. Übrigens hielt die ganze Gruppe die Nacht in der Kälte aus 😊.

Was hast du aus dieser Zeit gelernt oder für dich persönlich mitgenommen?

T: Ich habe gelernt, dass jede NoD einzigartig ist. Es sind andere Leitende, andere Teilnehmende, das Programm unterscheidet sich und die Dynamik ist nie dieselbe. Das wiederum hat mich gelehrt, flexibel zu bleiben. Ich neige dazu, alles hübsch nach Plan durchführen zu wollen. NoD hat mich gelehrt, dass das nicht immer geht und gerade aus dieser Flexibilität die schönsten Momente und Begegnungen entstehen können. 

Was ich mir auch in Zukunft auf die Kappe schreiben möchte, ist eine Schlüsselbotschaft, die eine NoD vermitteln soll: Ich möchte mit wachen Augen durchs Leben gehen. Hinsehen, wo Not ist, und nach meinen Möglichkeiten einen positiven Unterschied machen.

Worauf freust du dich, dass du es in Zukunft nicht mehr machen musst?

T: Es ist ein tolles Privileg, NoDs in der ganzen Deutschschweiz durchführen zu können. Die teils langen Anfahrtswege werde ich aber nicht vermissen 😊.

Welchen Tipp würdest du mir als deine Nachfolgerin geben?

T: Immer entspannt bleiben, auch wenn’s mal nicht nach Plan läuft 😊.

Was wünscht du dir für NoD in der Zukunft?

T: Ich wünsche mir, dass die Aktion weiterwachsen darf. Dass noch mehr Veranstalter sich begeistern lassen und NoD auch ein Begriff in den Schulen werden darf. Dabei geht es ja nicht primär um die Aktion selbst, sondern was die entbehrende Übernachtung bewirkt: Ein Verständnis dafür, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten auf der Welt sind. Und was wir alle – egal ob im Grossen oder Kleinen – für mehr Gerechtigkeit auf dieser Welt tun können.

Wenn du NoD in 5 Emojis beschreiben müsstest, welche wären das?

T: 📦✨🍲💤🔥