GROSSE ERFOLGE NACH FÜNF JAHREN

Bereits seit fünf Jahren (2014-2018) erleben Teens in der Schweiz wie es ist, in Armut zu leben. Gleichzeitig wurden über 100'000 CHF für Familien im Slum in Lima gesammelt. Dieser Einsatz blieb nicht ohne Auswirkung.

Das Projekt hatte in den letzten Jahren zum Ziel, die häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen zu verringern und die Gesellschaft dadurch positiv zu beeinflussen. Oft hielten es die Kinder Zuhause nicht mehr aus, schlossen sich kriminellen Banden an und lebten in Lima auf der Strasse.

Deshalb unterstützten wir Agape in ihrer Arbeit in Huaycan in der Begleitung von Familien. Die Ansätze bestanden darin, Sensibilisierungsarbeit zu leisten und gleichzeitig die sozialen Kompetenzen der Kinder zu stärken, wobei Sport und Kultur als Hauptentwicklungsstrategie verwendet wurde.

POSITIVE VERÄNDERUNGEN

Durch die persönliche Entwicklung und dem verbesserten Selbstwert der Kinder, veränderte sich auch das Zusammenleben. Es entstanden viele gesunde Beziehungen zu Hause und unter Gleichaltrigen. Durch die sportlichen Aktivitäten verbesserte sich auch ihre Disziplin, ihre Freundschaften und die Solidarität untereinander. Aggressivität, Ängste und auffälliges Verhalten haben stark abgenommen.

Unterdessen hat die Stadt die Sportplätze und die Gemeinschaftsräume für Aktivitäten zur Verfügung gestellt. Auch wurden drei Sportlehrer von der Stadt eingesetzt.

Die Einbeziehung der Eltern war ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Projektes. Es wurden Familientreffen, Sensibilisierungsworkshops und Sportturniere durchgeführt bei welchen die Erziehung der Kinder stark thematisiert wurde. Es wurden auch handwerkliche Kurse angeboten, damit die Mütter einen Nebenerwerb erzielen konnten.

Bilder von fröhlichen Jungen und Mädchen in farbiger, traditioneller Kleidung.

Die Kinder und Jugendlichen wurden in Trainingsworkshops zur Bedeutung und Ausübung ihrer Rechte informiert. Gemeinsam führten sie Veranstaltungen durch und erreichten Tausende Schüler.

Die Jugendlichen wurden durch Agape befähigt, sich aktiv in der Problemlösung der Gesellschaft zu investieren. Sie wurden in der Kommunikation geschult und konnten eigene Radiosendungen durchführen. Es entstand ebenfalls eine Gruppe von Jugendlichen die nun selbständig Kampagnen und Workshops in ihrer Gesellschaft organisiert und Treffen mit lokalen Regierungsbehörden veranstaltet.

  • Bilder von fröhlichen Jungen und Mädchen in farbiger, traditioneller Kleidung.

IM LETZTEN JAHR HABEN...

330 Personen an Workshops zu Menschenrechten und Gleichberechtigung teilgenommen.

336 Menschen wurden psychologisch begleitet und lernten, ihre Gefühle besser einzuordnen und insbesondere negative Emotionen auf gesunde Art abzureagieren.

54 Jugendliche haben an Workshops über sexuelle Gesundheit teilgenommen. Dabei lernten sie, wie man sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften schützen kann

«Ich weiss jetzt, dass wir alle – auch die Kinder und Jugendlichen – Rechte haben."

Carmen (15) gehört zur Gruppe der jugendlichen Leiter bei Agape und erzählt von ihren Erlebnissen.
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"Wenn jemand etwas erreichen möchte und durchhält, wird er es erreichen."

Angelica (22) hat ihren Traum erreicht und steht heute stolz vor ihrem eigenen Salon. Geschichte lesen.